Klassenfahrt für Nachhaltigkeitsprofis: Ein Wochenende Peer School
- Claus Fesel

- 22. Apr.
- 1 Min. Lesezeit

Morgen fahre ich zur Klassenfahrt der Peer School for Sustainable Development e.V. — und es heißt bei uns „Klassenfahrt" ganz bewusst.
Denn genau das ist es: ein Wochenende, bei dem Menschen, die den ganzen Tag lang erklären, warum Nachhaltigkeit wichtig ist, endlich einfach miteinander sein können. Ohne Agenda-Druck, ohne Pitch, ohne Rechtfertigungszwang.
Das ist unsere Nachhaltigkeits-Community , die Peer School for Sustainable Developement e.V.— und sie braucht genau das.
Das Programm hat es in sich. Klemens Mrogenda eröffnet am Freitag mit einer Keynote zu KI im Artenschutz — ein Thema, das mich ehrlich neugierig macht, weil es zeigt, wie weit der Werkzeugkasten der Nachhaltigkeit inzwischen reicht.
Samstag dann dicht gepackt — mit Sessions zu:
Klimatransitionsplänen
Stakeholder-Methoden
Maritimen Lieferketten
Führung in kleinen Nachhaltigkeitsteams
Und zwischendrin immer wieder Raum für die Gespräche, die sich nicht vorplanen lassen. Serendipität eben.
Was ich an der Klassenfahrt besonders liebe: Sie ist kein Konferenzbetrieb. Kein Auftrittsmarathon. Sondern ein Ort, an dem Nachhaltigkeitsprofis der Peer School ehrlich sagen dürfen, was gerade schwierig ist — und gleichzeitig merken, dass sie damit nicht allein sind. Dass hinter jedem Nachhaltigkeitsprojekt ein Mensch steckt, der manchmal auch einfach nur reden möchte. Über das, was gelingt. Und über das, was zäh ist.
Der Sonntag schließt mit einem Gallery Walk und Deep Talk. Ich vermute, das wird der Teil sein, der am längsten nachhallt — weil echte Vertiefung selten im Taktgefühl von 60-Minuten-Slots entsteht.
Ich freue mich auf bekannte Gesichter — und auf Menschen, die ich bisher nur von der Teamkachel kannte.
Ein großes Dankeschön geht schon jetzt an das ehrenamtliche Organisationsteam, das dieses Event auf die Beine gestellt hat. 🌱



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