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Coaching im Mittelstand - Ehrenamt kostet Zeit.....

  • Autorenbild: Claus Fesel
    Claus Fesel
  • 21. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

......und es gibt etwas zurück, das ich nirgendwo kaufen kann.


Claus Fesel beim Vortrag

Im April war ich zwei Tage in Kassel – beim Präsenztreffen des Fachausschusses Mittelstand im DBVC Deutscher Bundesverband Coaching e.V.


Acht Menschen in einem Raum, zwölf Stunden im Jahr online, zwei Tage im Jahr Präsenz. Mit Kolleginnen und Kollegen, die alle dasselbe wollen: dass Coaching im Mittelstand ankommt. Wirklich ankommt.


Was mich an diesen Treffen jedes Mal überrascht – und ich sage das nach Jahren ehrenamtlicher Arbeit: Ich fahre reicher nach Hause als ich angekommen bin. Der Austausch mit sieben klugen, engagierten Menschen, die den Mittelstand aus völlig unterschiedlichen Perspektiven kennen, ist intellektuell schlicht bereichernd. Neue Gedanken, neue Impulse, frische Motivation. Das klingt nach Klischee. Es stimmt trotzdem.


Eines der Themen, das uns in Kassel intensiv beschäftigt hat: Marke. Wer ist eigentlich der DBVC-Coach im Mittelstand – und warum sollte ein Unternehmer genau ihn wählen, unter den abertausend Menschen, die sich heute Coach nennen?


Das ist keine rhetorische Frage. Sie ist drängend.


Der Mittelstand trägt dieses Land. Familienunternehmen, oft in zweiter oder dritter Generation.


Führungskräfte, die alles gleichzeitig sind: Stratege, Problemlöser, Arbeitgeber, manchmal auch Stütze für ihr eigenes Team. Diese Menschen brauchen keinen Coach mit glänzender Website. Sie brauchen jemanden, dem sie vertrauen können – der ihr Denken herausfordert, ihre blinden Flecken benennt, und dabei weiß, wie Mittelstand funktioniert.


Ein DBVC-Coach bringt das mit: ethische Standards, fachliche Tiefe, eine Haltung – und er ist eingebettet in eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig auf Qualität verpflichtet. Das ist kein Marketingversprechen. Das ist gelebtes Handwerk.


Und genau darum arbeiten wir im FAMi daran, diese Marke sichtbarer zu machen. Nicht als Selbstzweck, sondern weil es einen echten Unterschied macht, wen ein Unternehmen an seiner Seite hat, wenn es wirklich darauf ankommt.


Danke an Joachim Norf für die Organisation und zusammen mit Dr. Beate Schütz, Birgit Orbitz, Jessica Kleine, Christian Fritzsche, Dr. Oliver Ernst und Thomas Wehrs für die Inspiration.

 
 
 

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