Claus Fesel

Bürgermeister für Oberasbach

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© 2020 by Claus Fesel

Waldbegehung mit Foresters4Future

Aktualisiert: Feb 9

v.l.n.r. Andreas Fleischmann (Stadtratskandidat), Jochen Riedl (Stadtrat), Nicole Schmidtmeyer, Claus Fese), Heike Barth, Norbert Schikora


"Wald" ist in und hipp seit Peter Wohlleben den Buchmarkt mit seinen Werken überschwemmt hat und Waldbaden "hipp" geworden ist.


Für uns Grüne war der Wald schon immer die "grüne Lunge" der Welt. Nicht nur am Amazonas, sondern eben auch bei uns in Deutschland wo 32% unserer Fläche bewaldet sind - in Bayern sogar 37 %. Und der bewirtschaftet wald war für uns immer auch schon ein Ort wo man Ökologie und Ökonomie versöhnen kann. Ein Ort der bewirtschaftet und gleichzeitig auch als Erholungsgebiet für die Menschen die Lebensqualität steigern kann.


Viele Gründe auch in Oberasbach am Hainberg zum Waldspaziergang einzuladen. Und rund 80 Interessierte folgten dieser Einladung um mit Nicole Schmidtmeyer von Forersters4future in den Hainberg zu gehen, begleitet von mir als Kandidat für das Amt des Bürgermeister in Oberasbach und den Kandidat*innen für den Stadtrat.

Gemeinsam wollten wir uns vor Ort über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald zu informieren.


Nicole Schmidtmeyer, ihres Zeichens Försterin, ist eine Fachfrau mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Sie machte den Zuhörerinnen und Zuhörern deutlich, dass insbesondere die zunehmende Hitze und Trockenheit für den Wald abträglich sind. Schädlingsbefall und mangelnde Resistenz gegen Schmarotzerpflanzen ist dann die unausweichliche Folge.


Positiv nahmen teilnehmende Waldbesitzer Schmidtmeyers Anmerkung auf, dass in unseren Breiten Nutzwald seit mehreren hundert Jahren kultiviert werde und Natur- oder Urwald sich hier kaum realisieren ließe. Vielmehr müsse der kostbare Rohstoff Holz entsprechende Würdigung erfahren und die vorhandenen Flächen mit langem Atem zukunftssicher – vielleicht auch mit neuen Baumarten – umgebaut werden. Dazu gehört letztlich auch das Hinterfragen des eigenen Lebensstils, um auch mit kleinen Schritten dem Klimawandel entgegen zu wirken. Die Forstwirtschaft im Kleinen wie im Großen ist hier stark gefordert.


Die Veranstaltung der Oberasbacher Grünen fand ihren Abschluss am Bahnhaltepunkt Unterasbach, wo bei einer Tasse Kaffee oder Tee  Referentin Nicole Schmidtmeyer noch für Fragen zur Verfügung stand, ebenso der zweite Bürgermeister Norbert Schikora, Stadtrat Jochen Riedl, die beiden Ortsprecher Heike Barth und Andreas Fleischmann und ich als Bürgermeisterkandidat.


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Claus Fesel

Ihr Bürgermeister für Oberasbach