Claus Fesel

Bürgermeister für Oberasbach

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© 2020 by Claus Fesel

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Aktualisiert: Feb 20


Unter dem Motto „Winterradeln mit den GRÜNEN“ konnten sich interessierte Oberasbacher*innen live und vor Ort über das aktuelle Wahlprogramm des Ortsverbandes Bündnis 90/Die Grünen auf einer Radtour durch die Stadt informieren. Los ging es mit einem kleinen Infostand auf dem Hof der Familie Rötsch und der ersten Station „Bachstrasse“. Simon Rötsch erklärte hier sehr anschaulich, wie man die stark befahrene Straße im Altort zu einer Gemeinschaftsstraße, einem sogenannten „Shared Space“ umwandeln könnte. Shared Space bezeichnet kurz gesagt eine Art Planungsphilosophie, nach der der öffentliche Straßenraum lebenswerter, sicherer sowie im Verkehrsfluss verbessert werden soll. Vom Altort fuhr man im Fahrradkorso zum Bahnhaltepunkt Oberasbach. Andreas Fleischmann warb hier für eine deutlich bessere Busanbindung an die S-Bahn, was auch Senioren und Familien zugute käme. Mit der Forderung jede Bahn ein Bus sollte diese Anbindung auch einfacher zu verstehen und zu nutzen sein. Bei einem Stopp in der Jahnstraße ging es um ökologisch verträgliches bauen. Zum einen um den Bau der Dreifachsporthalle für die zunächst Bäume gefällt werden müssen, die aber nach Abschluss der Bauarbeiten wieder aufgeforstet werden. Schikora erläuterte, dass die Fläche der Photovoltaikanlage die Größte in Oberasbach sei und der erzeugte Strom den Eigenbedarf der umliegenden öffentlichen Liegenschaften mehr als deckt, weswegen auch ein Energiepuffer gebaut wird um die erzeugte Energie nachhaltig selbst zu nutzen. Der dritte Punkt war der notwendige Ausbau des Radweges an der Jahnstraße ohne die bestehende Allee zu gefährden. Viertens erläuterte Schikora, dass die Stadträte der Grünen seit Jahren eine Umwandlung des Asbachgrundes in einen Stadtpark fordern. Mit einem Stadtpark sollte etwas Besonderes entstehen. Und dazu bietet sich der Asbachgrund wirklich an. Damit kann Oberasbach ökologisch aufgewertet, die Regenrückhaltung verbessert und gleichzeitig für die Bürger*innen ein Erholungsgebiet für jung und alt geschaffen werden. An der Unterführung am Bahnhof Unterasbach erlebten die Teilnehmer wie Passanten wegen des hohen Verkehrsaufkommens nur schwer die Bahnhofstraße überqueren konnten. Heike Barth ergriff die Gelegenheit und erklärte, dass sich der grüne Ortsverband auch hier eine ganzheitliche Lösung über das schon erwähnte Planungsmodell „shared space“ gut vorstellen könnte, allerdings betont sie, sei eine solche Maßnahme keinesfalls ohne den Einbezug und die Akzeptanz der Bevölkerung umsetzbar. Wichtig sei - und das gelte für die meisten Vorhaben - offen für neue Lösungen und Visionen zu sein und sich nicht vorschnell nur auf einfache, konventionelle Maßnahmen zu fokussieren. Mit neuen Visionen und Ideen ging es dann auch bei der letzten Etappe nahtlos weiter. Der grüne Bürgermeisterkandidat Claus Fesel nahm Stellung zu seiner Person und seinen drei wichtigsten Zielen im Bürgermeisteramt. Transparenz und Beteiligung liegt für ihn in seinen grünen Genen und ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. Dies habe er als leitender Mitarbeiter eines IT-Unternehmens als eine Grundlage der Zusammenarbeit erfahren. Zweiter Punkt ist die Umsetzung der Klimaneutralität in Oberasbach unter Beteiligung von Stadt, Gewerbe und Bürgern und drittens die Verbesserung der Verkehrslage durch die Gleichberechtigung des Auto-, Bus-, Bahn-, Rad- und Fußgängerverkehrs.





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Claus Fesel

Ihr Bürgermeister für Oberasbach